Der Nebel hängt schwer über der Donau, als die ersten Fabriksirenen den Morgen zerreißen. In den Straßen rumpeln Pferdefuhrwerke, während aus den Schloten schwarze Wolken steigen. Drinnen in den Werkhallen ist es oft still – nicht wegen der Arbeit, sondern weil der Strom wieder einmal ausgefallen ist. Ein einziger Schalterzug im Kraftwerk, ein großer Verbraucher, der seine Maschinen anlaufen lässt, und schon flackert das Licht, die Motoren stottern, die Produktion steht.
Die Elektrizität ist das große Versprechen der Moderne. In Berlin schon Realität und in anderen Metropolen. Doch in der Oberpfalz ist sie wie in vielen ländlichen Regionen noch ein launischer Gast. Inselnetze versorgen einzelne Städte, verbunden durch fragile Leitungen, die bei jeder Laständerung ins Wanken geraten. Wenn die Papierfabrik in Schwandorf ihre Walzen anwirft, spürt man es bis nach Regensburg: Lampen glimmen, Maschinen stocken, manchmal bricht das Netz ganz zusammen. Die Menschen fluchen, die Ingenieure verzweifeln.
“Wir brauchen Strom, verlässlichen Strom!”, wettert ein Fabrikdirektor bei einer Sitzung der Oberpfalzwerke. “Sonst können wir gleich wieder mit Dampfmaschinen anfangen!” Doch die Technik ist am Ende ihrer Möglichkeiten. Transformatoren lassen sich nicht unter Last umschalten, ohne den Stromfluss zu unterbrechen. Jeder Versuch endet in Lichtbögen, Funkenflug und verbrannten Kontakten.
Es ist eine Zeit des Übergangs: Die Städte wachsen, die Industrie verlangt nach mehr Energie, und die Elektrizität soll das Rückgrat dieser neuen Welt sein. Aber ohne eine Lösung für die Spannungsschwankungen bleibt der Traum von einem stabilen Netz – in Bayern und überall – ein gefährliches Abenteuer.
Im Inneren der Energiewirtschaft wird das Problem seit Jahren heftig diskutiert. Drei Männer stehen um einen großen Tisch, auf dem Karten und Schaltpläne ausgebreitet sind. “Die Netze sind zu schwach für die Lastwechsel”, sagt Ingenieur Krause und tippt mit dem Bleistift auf eine Karte. “Jeder Schaltvorgang bringt uns an den Rand des Zusammenbruchs.”
Sein Kollege nickt. “Wir brauchen Transformatoren, die unter Last umgeschaltet werden können – ohne dass die Spannung zusammenbricht.” “Das ist unmöglich”, wirft der dritte ein. “Beim Umschalten entstehen Lichtbögen, die alles zerstören. Wir riskieren Kurzschlüsse und Ausfälle.”
Sein Kollege, Dr.-Ing. Bernhard Jansen, ein junger Doktor der Energienetze aus dem Siegerland, ergänzt: “Das Problem sind die Lichtbögen. Sobald wir den Laststrom unterbrechen, springt er über – wie ein Blitz. Die Kontakte verbrennen, und im schlimmsten Fall fliegt uns die ganze Schaltanlage um die Ohren.”
“Und die Alternative?” fragt der dritte Mann, ein Ingenieur namens Hartmann, skeptisch. “Wir können doch nicht einfach die Netze verstärken. Neue Leitungen, größere Querschnitte – das kostet Millionen und dauert Jahre.”
Krause lehnt sich zurück, die Stirn in Falten. “Genau das ist der Punkt. Wir brauchen eine Lösung im Transformator selbst. Etwas, das den Umschaltvorgang abfedert. Momentan ist es ein harter Schnitt: Kontakt auf – Kontakt zu. Die Energie sucht sich ihren Weg, und das ist der Lichtbogen.”
Dr. Jansen zeichnet eine Skizze auf den Rand des Plans. “Wenn wir nur den Stromfluss kontrollieren könnten. Aber wie? Der Schalter müsste blitzschnell arbeiten, sonst verlieren wir die Stabilität.”
Hartmann schüttelt den Kopf. “Das klingt nach Theorie. In der Praxis haben wir Millisekunden, bevor die Spannung zusammenbricht. Und jeder Lichtbogen ist ein Risiko.” Krause sieht aus dem Fenster, wo die Fabrikschornsteine in der Ferne rauchen. “Die Elektrifizierung ist der Schlüssel zur Zukunft. Aber wenn wir das nicht lösen, bleiben die Regionen im Dunkeln.”
Das Arbeitszimmer ist klein, die Luft riecht nach Papier und Maschinenöl. Auf dem Schreibtisch stapeln sich technische Zeichnungen, Formeln und Notizen. Draußen klappern Pferdewagen über das Kopfsteinpflaster, drinnen herrscht konzentrierte Stille.
Dr. Bernhard Jansen sitzt über einem Schaltplan gebeugt. Seine Brille rutscht auf die Nasenspitze, während er die Skizzen der Ingenieure studiert. Immer wieder murmelt er: “Lichtbogen… Kontaktabbrand… Spannungseinbruch…”
Er greift zum Bleistift und zeichnet zwei dicke Linien – die Kontakte eines Lastschalters. “Das Problem ist der Moment des Umschaltens”, denkt er. “Wenn der Stromfluss abrupt unterbrochen wird, sucht sich die Energie ihren Weg – und das ist der Lichtbogen. Wir müssen den Übergang zähmen.”
Er steht auf, geht zum Fenster, sieht die rauchenden Schornsteine der Stadt. “Die Fabriken brauchen stabile Netze. Wir können nicht warten, bis neue Leitungen gebaut sind. Die Lösung muss im Schalter liegen.”
Plötzlich hält er inne. Sein Blick fällt auf eine Skizze eines Widerstands aus einem alten Lehrbuch. “Was, wenn wir den Strom nicht stoppen, sondern bremsen?” Er setzt sich wieder, die Hand zittert vor Aufregung. “Ein Widerstand im Umschaltpfad… er könnte den Stromfluss dämpfen, den Lichtbogen verhindern. Kein harter Schnitt, sondern ein sanfter Übergang.”
Er kritzelt eine neue Zeichnung: ein Schalter mit mehreren Kontaktstufen, dazwischen Widerstände. “Erst über den Widerstand, dann direkt. Schnell genug, damit die Spannung nicht zusammenbricht.”
Jansen lehnt sich zurück, das Herz schlägt schneller. “Das ist es. Ein Widerstandsschnellschalter. Damit können wir Transformatoren unter Last schalten – ohne Ausfall, ohne Zerstörung.”
Er lächelt, fast ungläubig. “Das wird die Elektrifizierung retten.”
Die schweren Türen des Patentamtes knarren, als Dr. Bernhard Jansen eintritt. Der Geruch von Papier und Tinte liegt in der Luft, vermischt mit dem gedämpften Murmeln der Beamten, die sich über Aktenberge beugten. Unter dem Arm trägt Jansen eine Mappe – unscheinbar für die Welt, aber für ihn das Tor in die Zukunft. Darin: die Zeichnungen, die Berechnungen, die Idee, die alles verändern sollte.
Er bleibt einen Moment stehen, sieht die hohen Fenster, durch die das Licht fällt, und atmet tief durch. “Das ist es”, denkt er. “Heute beginnt eine neue Zeit.”
Seine Finger umklammern die Mappe fester. Nicht aus Nervosität, sondern aus dem Bewusstsein, dass diese Blätter mehr sind als technische Skizzen. Sie sind ein Versprechen: Strom ohne Unterbrechung, stabile Netze, eine Welt, die sich auf Elektrizität verlassen kann.
Als er den Antrag unterschreibt, huscht ein Gedanke durch seinen Kopf. Die Stadt, die er jeden Tag aus seinem Bürofenster sieht, mit ihren Gassen, Werkstätten und Fabriken. Wie oft hatte er erlebt, dass die Lichter flackerten, Maschinen stillstanden, weil das Netz schwankte. “Wenn wir das schaffen”, sagte er sich, “wird hier kein Werk mehr stillstehen. Und nicht nur hier. Überall.”
Er stellt sich vor, wie die Zukunft aussehen wird: Fabriken, die Tag und Nacht produzieren, Städte, die im Glanz elektrischen Lichts erstrahlen, Haushalte, die sich auf Strom verlassen wie auf Wasser aus dem Hahn.
Und irgendwann – ja, irgendwann – würde diese Erfindung die Welt verbinden. Von Bayern bis Amerika, von Europa bis Asien. Ein unsichtbares Netz, stabil und stark, getragen von einer Idee, die heute in diesem Raum ihren Anfang nahm.
Jansen legt den Füllfederhalter beiseite, sieht den Beamten an und nickt. “Hiermit beantrage ich das Patent auf den Widerstandsschnellschalter.” Seine Stimme ist ruhig, aber in seinem Inneren rauscht es wie Hochspannung. Er weiß: Dies ist kein gewöhnlicher Tag. Dies ist der Beginn einer elektrischen Revolution.
“Das darf doch nicht wahr sein, dass das niemand hinkriegt!” Dr. Bernhard Jansen zerknüllt den Brief der Regensburger Schlosserei Niekisch und wirft ihn in die Ecke. Das Zahnrad liegt immer noch auf seinem Tisch. Ein Zahnrad mit einer Bohrung. Der junge Ingenieur aus Hannover, erst seit wenigen Wochen in Regensburg und technischer Direktor der Oberpfalzwerke, starrt es wütend an. Diese verflixte Bohrung! Warum kann das niemand bauen? Was nützt ihm ein Patent, wenn er den Schalter nicht gebaut kriegt? Jansen kehrt an seinen Schreibtisch zurück, um die restliche Korrespondenz von gestern durchzusehen. Der Tag ist trübe. Jansen schaltet seine Tischlampe an.
Seine Bürotür geht auf. Die Egelhofer mit dem Tee, im Schlepptau sein Ingenieur Landauer. “Mit Verlaub, Herr Direktor, haben wir denn schon alles versucht, was in unserer Macht steht?”
“Was meinen Sie denn, was ich hier die ganze Zeit hindurch tue? Zeitung lesen? Ich finde einfach keine Schlosserei, die mir dieses vermaledeite Zahnrad herstellen kann, geschweige denn den ganzen Rest!” Jansen sackt in sich zusammen und schüttelte den Kopf. “Es ist geradezu lächerlich.”
“Ich wüsste vielleicht noch jemanden: den Kare Scheubeck aus Reinhausen, ein Freund von mir.”
“Kare?”
“Oskar eigentlich. Der hat mit seinem Bruder eine Schlosserei und baut alles Mögliche. Pfiffiger Bursche.”
“Nun gut, warum auch nicht? Im schlimmsten Falle ist er halt der Siebte, der’s nicht hinbekommt. Ich geh da persönlich hin. Kündigen Sie mich bei Ihrem Freund an. Morgen früh neun Uhr.”
“Wird erledigt, Herr Direktor.”
Reinhausen, 5. November 1929,
halb neun am Morgen
Oskar Scheubeck fasst sich an die Schläfen. Dieses Kopfweh macht ihn verrückt. Seit Tagen kann er kaum noch schlafen. Mal schauen, was zuerst kommen würde, die Pleite oder eine erholsame Nacht.
“Heute kommt doch der Jansen von den Oberpfalzwerken, stimmt’s?” Richards Stimme reißt ihn aus seinen Gedanken.
“Jaja, der müsste bald da sein.”
“Kümmerst du dich um ihn? Ich muss gleich mit Vater zur Bank wegen der Stundung.”
“Mach ich.”
“Oskar, hör zu. Die Lage ist ernst. Selbst wenn der Herr von der Bank uns heute freundlichst entgegenkommt, haben wir nur noch eine Galgenfrist. Wir brauchen was Neues. Etwas, das funktioniert, und zwar am besten über eine längere Zeit hinweg. Vielleicht kann der Jansen uns ja so was geben. Sei höflich und zuvorkommend, ja? Und denk dran: Doktor Jansen. Doktor, vergiss das nicht. Den Preußen ist das wichtig.”
Richard wirft seinen Mantel um und geht aus der Werkstatt in den morgendlichen Nieselregen. Oskar Scheubeck nimmt einen Schluck Bohnenkaffee aus seinem Becher. Der einzige Luxus, den sie sich zurzeit noch gönnen.
Es klopft an der Tür.
“Treten Sie ein, bitte!”
Ein hochgewachsener Mann in einem feinen Anzug betritt die Werkstatt. Ziemlich jung für einen Direktor.
“Sind Sie Oskar Scheubeck? Direktor Jansen von den Oberpfalzwerken. Der Herr Ingenieur Landauer hat Sie mir empfohlen.”
“Ja, er war gestern da. Kommen Sie näher, Herr Jansen. Womit kann ich dienen? Es wäre mir eine Ehre!”
Teufel, er hatte den “Doktor” vergessen! Richard würde aus der Haut fahren.
Jansen zieht ein paar Papiere aus der Tasche und breitet sie auf der Werkbank aus. Scheubeck sieht auf lauter komplizierte Konstruktionszeichnungen.
“Es ist dieses hier.” Jansen deutete auf ein Zahnrad. “Im Grunde ganz einfach. Können Sie mir dieses Zahnrad bauen, genau nach den Maßgaben? Ich bräuchte es so bald, wie es nur irgendwie geht. Wichtig ist, dass Sie sich exakt an die Vorgaben halten. Ich wiederhole: exakt!”
“Wofür ist denn das Teil?”
“Ich baue damit einen Stufenschalter für Transformatoren.”
“Nie gehört.”
“Das müssen Sie auch nicht. Hauptsache, Sie bauen mir dieses Zahnrad. Kann ich mich auf Sie verlassen?”
“Selbstverständlich, Herr Doktor!”
“Gut. Melden Sie sich bei mir, wenn Sie es geschafft haben. Guten Tag, mein Herr.”
“Auf Wiederschaun, Herr Doktor!”
Weg war er. Komischer Bursche. Scheubeck sieht sich die Zeichnung in Ruhe an. Diese Kopfschmerzen!
Franz Xaver Bauer pfeift eine Melodie aus dem “Zigeunerbaron”. Seit der junge Lehrling am Wochenende im Stadtsaal bei der Strauß-Operette gewesen war, geht sie ihm im Kopf herum. Die Melodie und Ottilie. Was für ein Abend! Nach der Musik hatten sie noch einen langen Nachtspaziergang zu Ottilies Haus gemacht. Trotz der Kälte war ihm ganz warm in der Brust gewesen.
Endlich mal wieder was Schönes! Hier in der Werkstatt lachte man kaum noch. Seit das Flugzeug der Scheubecks abgestürzt war, laufen die Meister nur noch mit langen Gesichtern durch die Gegend. Bauer befürchtet, dass es mit der Maschinenfabrik zu Ende geht. Ein Kollege nach dem anderen zieht woanders hin. Einige bleiben in der Gegend, andere gehen sogar nach München. Dort gebe es noch viel Arbeit für fleißige Schlosser, heißt es. Sollte er ihnen folgen? Aber was wäre dann mit Ottilie?
Xaver spannt sein Werkstück ein und fängt an zu feilen. Schlimm wäre das, wenn die Maschinenfabrik zusperren würde! Seine Mutter hatte sich so gefreut, dass Xaver hier eine gute Lehre gefunden hatte.
“Xaverl, komm mal her.” Der junge Scheubeck ruft ihn.
“Jawoll, Herr Oskar.” Er geht zu Oskar Scheubecks Werkbank, wo dieser auf ein paar Blätter starrt. Der Chef sieht heute noch verbissener drein als die letzten Tage.
“Schau, Xaverl, wir haben einen neuen Auftrag. Der Direktor vom Kraftwerk will, dass wir ihm dieses Zahnrad bauen, und er hat es eilig. Überleg dir mal, wie du so etwas bauen würdest.”
“Jawoll, Herr Oskar. Soll ich es alleine tun?”
“Ja, meine Kopfschmerzen bringen mich noch ins Grab. Ich werde mich oben eine Weile hinlegen. Der Richard kommt gleich von der Bank zurück. Den kannst du fragen, wenn du nicht weiterkommst.”
“In Ordnung, Herr Oskar.”
“Noch was, Xaverl. Gib dir Mühe. Es kann sein, dass der Direktor uns danach noch weitere Aufträge gibt. Du weißt, wie dringend wir das brauchen. Später erzählst du mir, was du dir überlegt hast, ja?”
“Jawoll.”
Der junge Scheubeck klopft ihm auf die Schulter und ging dann Richtung Treppe. Xaver Bauer schaute auf die Zeichnung. Ganz schön kompliziert. Er kann kaum die handgeschriebenen Maße entziffern. Zwanzig Minuten steht er da. Dann beschließt er, einfach zu beginnen.
Bernhard Jansen klopft an die Werkstatttür. Landauer hatte ihm gesagt, die Scheubecks hätten das Zahnrad schon fertig. Konnte das stimmen?
“Herein, bitte!” Jansen tritt ein.
“Guten Tag, meine Herren!”
Jansen sieht Oskar Scheubeck an der Werkbank stehen, neben ihm ein junger Bursche mit Mütze auf dem Kopf. Auf der Bank liegt ein Zahnrad. Sein Zahnrad. Jansen geht sofort darauf zu und nimmt es in die Hand.
“Potz Blitz! Das sieht wirklich gut aus!”
Jansen wiegt das Teil in seinen Händen und begutachtet es von allen Seiten. Er zieht Zollstock und Schieblehre aus seiner Tasche und misst alle wichtigen Längen nach. Es stimmt genau.
“Und das haben Sie an nur einem Tag hinbekommen, Herr Scheubeck? Donnerwetter!”
“Ja, Herr Doktor. Das heißt nein. Ich war’s nicht, sondern mein Lehrlingsbursche hier, der Xaverl. Eigentlich wollte ich nur, dass er sich die Sache mal überlegt, aber dann hat er’s gleich gebaut und mir soeben gezeigt.”
“Wie bitte? Sie haben an einem Tag gebaut, was sechs Schlossereien in Regensburg in Wochen nicht hinbekommen haben! Wie haben Sie das denn geschafft?”
Der Bursche wird rot im Gesicht.
“Ich kann’s gar nicht sagen, Herr Doktor. Ich hab einfach angefangen und dann … Ich kann’s gar nicht sagen.”
Jansen muss lachen.
“Sie sind mir so ein Teufelskerl, Xaver!”
Scheubeck sieht seinen Burschen grinsend an. Der Stolz des Meisters auf seinen fähigen Lehrling. Zu Recht. Die Leistung war wirklich ungewöhnlich.
Jansen streckt Xaver die Hand hin. Der ergreift sie und errötet wieder.
“Gut gemacht, Junge!”
Dann reicht Jansen auch Scheubeck die Hand.
“Wissen Sie was, Herr Scheubeck? Wenn bei Ihnen schon die Lehrlinge gescheiter sind als die Meister anderswo, dann habe ich wohl meine Schlosserei gefunden. Ich möchte, dass Sie für mich weitere Teile bauen. Sind Sie einverstanden?”
"Mit dem größten Vergnügen, Herr Doktor!"
“Hier habe ich noch mehr Zeichnungen.” Jansen holt ein paar Blätter aus seiner Tasche und legt sie auf die Werkbank. Scheubeck steht links von ihm, der Lehrling rechts.
Jansen beginnt zu erklären.
“Also, das ist der Stufenschalter.”