Bewährte Plattformen werden gezielt weiterentwickelt – und durch Vakuumtechnik fit für höhere Leistungsbereiche gemacht.
Nach umfangreichen Erfahrungen mit Typ VV lag es nahe, auch höhere Leistungsbereiche abzudecken und insbesondere die Typen R und M weiterzuentwickeln – ein weiterer Meilenstein der OLTC-Evolution.
Da die neuen OLTCs nicht größer werden durften, war der Platz begrenzt; daher konnten nicht einfach alle Schaltkontakte durch Vakuumschaltröhren ersetzt werden. Stattdessen wurden innovative Schaltkreise gesucht, um die Zahl der benötigten Vakuumschaltröhren zu reduzieren.
Aufgrund hoher Stückzahlen und Kostenziele wurde nicht der Typ M zuerst überarbeitet, sondern der Typ R. Da nur der Lastumschalter neu entwickelt wurde und der Leistungsbereich nahezu gleich blieb, erhielt er den Namen VR.
Die Vakuumtechnik brachte zudem den Vorteil deutlich verlängerter Wartungsintervalle – mehrere Hunderttausend Schaltvorgänge statt einigen Zehntausend.
Nach dem erfolgreichen Marktstart des VR folgte logischerweise der VM als Weiterentwicklung des Typs M. Parallel wurden Vakuumschaltröhren weiter optimiert, was neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnete.